1.FC Neubrandenburg 04
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    Berner Frauen müssen sich im zweiten Heimspiel wieder knapp geschlagen geben

    Von Katharina Berner | 13.Oktober 2013

    Es war das erwartet schwere Spiel und es war auch das angesagt spannende Spiel ! Leider aber nicht mit dem erhofften Ausgang für die Regionalligafrauen des 1.FCN. Die sehr junge Mannschaft vom Trainergespann Onni Berner/ Holger Huhs mußte sich, trotz einer 2:0 Führung, nach 90 Minuten dem Team aus der sächsischen Landeshauptstadt mit 2:3 geschlagen geben. Obwohl die Fortuna aus Dresden die größeren Spielanteile und einer Reihe von Einschußmöglichkeiten in Halbzeit 1 hatte, gingen die Neubrandenburgerinnen mit einem 1:0 in die Pause.Schon in der 12.Minute hatte Toptorjägerin Nataly Barlage, nach glänzender Vorarbeit von der jungen Josephine Voigt, den Ball einnetzen können. Dresdener Dauerdruck und immer wieder geschickte, gefährliche Konter der Berner – Frauen bestimmten den Spielverlauf. Natürlich ein Spiel für die junge Torfrau des FCN, Swantje Hagemann, welche die verletzte Svenja Busies im „Kasten“ vertreten mußte und das bei ihrem ersten Regionalligaspiel für die Frauen. Und „Svaggen“ meisterte ihre Aufgabe mit Bravour ! Immer wieder warf sie sich den sächsischen Angriffswellen entgegen und verhinderte mit den beiden Innenverteidigerinnen Antje Wagner und Eva Heller einen gegnerischen Torerfolg. Als man dann sogar nach Wiederanpfiff durch Josi Voigt das zweite Tor erzielte ,diesmal war Nataly Barlage die Vorbereiterin, war die Freude natürlich riesengroß. Aber die Frauen von Fortuna Dresden gaben sich nicht geschlagen und erzwangen sich ihren Erfolg. In der 64. und 69. Minute war es dann die Spielerin mit der Rückennummer 21 (Judith Knieling), die mit einem Doppelpack Anschlußtreffer und Ausgleich erzielte. Der jungen Mannschaft von Chef Onni Berner schwanden immer mehr die Kräfte, die Fehler häuften sich und es kam wie es kommen mußte – in der 88. Minute gelang der Fortuna der Siegtreffer! Vier Spiele – drei knappe Niederlagen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel . Mit gesenkten Köpfen verließen die Mädels um ihre Spielführerin Nataly Barlage , welche in dieser Funktion die verletzte Denise Beilke würdig vertreten hatte, den Platz. Nun gilt es in den kommenden Spielen zu Punkten um das Schreckgespenst „Tabellenkeller“ frühzeitig aus den Köpfen zu verbannen und in die Erfolgsspur zurück zu finden. Gelegenheit wird man dazu schon am kommenden Wochenende haben, denn dann muß man zum Aufsteiger Wernigerode in den Harz und Farbe bekennen.

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