1.FC Neubrandenburg 04
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    Berner Frauen mit Rückschlag in Leipzig

    Von Katharina Berner | 3.November 2013

    Mit einem, am Ende doch recht deutlichen, 7:3 mußten sich die Regionalligafrauen des 1.FC Neubrandenburg 04 bei der spielstarken Bundesligareserve des FFV Leipzig geschlagen geben. Das Team vom Trainergespann Onni Berner / Holger Huhs konnte allerdings bis in die zweite Hälfte hinein recht gut mithalten und ging in der 20. Minute durch einen herrlich herausgespielten Treffer von Gamila Kanew sogar in Führung. Vorher konnte Anja Wagner mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern den Ausgleich erzielen (13.). Mit dem Ausgleichstreffer (24.) und einem Doppelschlag kurz vor dem Pausenpfiff (43./45.) zogen die Messestädterinnen dann mit 4:2 davon. Aber nach der Halbzeit war es wieder Gamila Kanew (51.) die bei einem Eckball entschlossen nachsetzte und den Anschlußtreffer zum 4:3 ins Leipziger Netz schlug. Die jetzt aufkeimmenden Hoffnungen der Berner Frauen wurden aber kurz darauf durch Leipzigs Michelle Kessler zerschlagen, als diese den Spielstand auf 5:3 erhöhte. Aber es sollte noch dicker kommen! Nach den verletzungsbedingten Auswechslungen von Antje Kupfer (78.) und Nataly Barlage (79.) verlor das Offensivspiel des FCN weiter an Kraft  – gezielte, gefährliche Konter wie in Halbzeit 1 blieben aus. Nach einem individuellen Fehler in der Hintermannschaft erhöhte die Mannschaft von Trainer Frank Tresp auf 6:3 (83.) und konnte in der 88. Minute durch Karoline Aurich sogar noch den 7:3 Endstand herstellen! Schade, denn gerade nach der Halbzeitpause schienen sich die jungen Mädchen um Mannschaftskapitän Denis Beilke wieder gefangen zu haben und machten den Spielverlauf noch einmal spannend. Die früher für Leipzig spielenden Antje Kupfer und Gamila Kanew zeigten an alter Wirkungsstätte ein gutes Spiel und wußten in vielen Aktionen zu gefallen. Am Ende ein verdienter Sieg für den FFV, der leider in den letzten Minuten noch zu hoch ausfiel.

    Chef Onni Berner : „Wir machen leider noch zu viele einfache Fehler um solch eine starke Mannschaft zu schlagen ! Sicheres Paßspiel, wenige Ballkontakte – Zweikampfverhalten – hier müssen wir im Training weiter konsequent daran  arbeiten. Unkonzentriertheiten und Schaltpausen, wie heute in Halbzeit 2, darf man sich gegen so einen Gegner nicht erlauben !“

     

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